MAC Adresse unter Windows-NT als Gastsystem ändern

16 Feb 2010
16. Februar 2010

Da VMware die Änderung der MAC Adresse für eine VM nur für einen bestimmten Adressbereich zuläßt, kann es ggf. notwendig sein solche Änderungen innerhalb einer VM, direkt im Betriebssystem vorzunehmen.
Bei Windows Betriebssysteme ab Windows 2000 ist es möglich, die MAC direkt in den Eigenschaften der Netzwerkkarte zu ändern.
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Für ein zu virtualisierendes Windows NT Workstation muss ich die MAC Adresse anpassen, da eine alte Applikation auf ein flexlm zugreift dessen Lizenz an die MAC Adresse gebunden ist.
Es hilft ein weiterer DWORD Eintrag in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetServicesvmxnetParameters mit dem Namen “NetworkAddress”. Als Wert trägt man die gewünschte MAC Adresse ein. Nach dem Neustart der VM ist der Wert aktiv.

Fehlende Stammzertifikate nach Update auf Windows 7

14 Jan 2010
14. Januar 2010

Um von meinem, mit unzähligen Applikationen bestückten, Windows XP Pro auf Windows 7 zu updaten, wählte ich den Weg, ein Update auf Win Vista zwischen zu schieben und anschließend direkt ein Update auf Windows 7 anzuschließen. Ein Datenträger von Vista hatte ich zur Hand, ein Lizenzschlüssel ist für die (ohnehin nur temporäre) Installation nicht notwendig. Bis auf vereinzelte Programme, welche jeweils im Vorfeld durch die Updateprüfung auffielen (und daraufhin deinstalliert wurden) verlief das Prozedere nun schon auf mehreren Rechnern weitgehend problemlos.
Ein gravierenderes Problem ist mir nun aber doch untergekommen. Direkt nach dem Update bekam ich immer beim Aufruf von Webseiten über https eine Zertifikatsfehlermeldung.
Ein Blick in den Zertifikatsspeicher für vertraute Stammzertifizierungsstellen offenbarte mir gähnende Leere. Testweise fügte ich einzelne Stammzertifikate von Hand in den Speicher ein, was dann tatsächlich auf den Internetseiten mit betreffend signierten Zertifikaten das Problem behob.
Ein Wenig Suche im Netz führte mich zu dem Microsoft Knowledgebase Artikel 931125. Hier wird ein Update für die Stammzertifikate als Komplettpaket angeboten. Dieses Paket, obwohl für Windows XP ausgewiesen, installierte ich unter Win 7 und siehe da, die Liste der vertrauten Stammzertifizierungsstellen ist wieder gewohnt gefüllt und die Zertifikatsfehler weitgehend verschwunden.

Kurze Ergänzung. Hier das Paket mit Stand April 2012

vSphere Client für Windows 7

27 Nov 2009
27. November 2009

Am 19.11.2009 veröffentlichte VMware das Update 1 für vSphere 4.0. Neben diversen Änderungen ist nun ein vi Client verfügbar, der sich unter Windows 7 nicht nur installieren sondern auch ohne weitere Verränkungen nutzen läßt (VMware-viclient-all-4.0.0-208111.exe).

Umstellen der Spracheinstellungen am VI Client

27 Nov 2009
27. November 2009

Um die Spracheinstellungen des VMware Virtual Infrastructure Clients bzw. aktuell des vSphere Clients von bspw. deutsch auf englisch umzustellen, genügt es der Programmverknüpfung den Parameter ‚-locale en‘ mitzugeben. Umgekehrt wäre es ‚locale -de‘.

Beim nächsten Programmstart ist die Oberfläche dann komplett englisch.

Windows 7 Setup – Auswahl der Edition

24 Nov 2009
24. November 2009

Um beim Windows 7 Setup das Auswahlmenü zu erhalten, welche Edition installiert werden soll, muß die ei.cfg Datei im Ordner ‚Sources‘ gelöscht bzw. umbenannt werden.

In dieser (Text-)Datei steht, welche Version das Setup automatisch installieren wird. Entfernt man die Datei, erscheint ein Auswahldialog in dem die Edition selektiert werden kann.

An die Datei gelangt man, indem man das Installations-ISO File entpackt (bspw. mit 7-Zip) bzw. den Inhalt der DVD auf die Festplatte kopiert.

Natürlich kann man den Inhalt der ei.cfg auch dahin gehend anpassen, um die zu installierende Windows 7 Version selbst festzulegen. Dafür editiert man den Abschnitt [EditionID] innerhalb der Datei.
Mögliche Eintäge sind:

  • Ultimate
  • Professional
  • HomePremium
  • HomeBasic
  • Starter

msvcp71.dll – Nachtrag

18 Nov 2009
18. November 2009

Das vor ein paar Tagen festgestellte Problem mit der fehlenden msvcp71.dll nach einem VMware Tools Upgrade im %windir%system32 betrifft auch andere Applikationen. Im aktuellen Fall funktionierte die LAN Capi von AVM nicht mehr. Ein Server baut über einen AVM Ken! Client eine ISDN Verbindung zu verschiedenen Banken auf. Beim Versuch den Client zu starten erscheint aber wenigstens der Hinweis, daß o.g. dll-Datei fehlt.
Erneut von anderer Stelle ins System32 Verzeichnis kopiert, Ken!-Client Dienst neu gestartet und schon läufts wieder.

VCP for vSphere 4

14 Nov 2009
14. November 2009

Habe heute die Prüfung zum VCP for vSphere 4 abgelegt. Wenn auch knapp aber doch bestanden :)
Die Vorbereitungen hätten durchaus besser sein können. Ich war überrascht, was dort alles abgefragt wird. Es geht wirklich quer durch alle Themen. HA, DRS, FT, Resource Pools, Storage Anbindung (gefühlt mehr FC als iSCSI), Netzwerk klassisch, distributed Switche, VMotion, Monitoring, Troubleshooting etc. Dabei werden aber nicht nur min/max Werte abgefragt sondern über geschilderte Situationen gezielte Einstellungen abgefragt. Die vorgegebenen Antworten sind sich oft ähnlich. Durch simplen Ausschluß blieben oft immer noch zwei Antworten übrig. 50/50 Chance wenn man sich nicht sicher ist 😉
Ich habe im Januar 09 den „Install & Configure…“ Kurs für 3.5 besucht. Im Oktober nun den „Whats new…“ für vSphere 4. Für die Prüfung habe ich 3 Abende gelernt.
Die gefundenen Braindumps im Netz kamen fast gar nicht in der Prüfung vor.

Nach VMware Tools Update SQL Datenbank defekt?

10 Nov 2009
10. November 2009

Nach dem kürzlich durchgeführten Update der ESX Farm auf vSphere 4 ließ ich den Update Manager mal testweise bei einigen VMs die VMware Tools und die Hardware Version updaten. Nach kurzer Zeit klingelt das Telefon, das Intranet geht nicht mehr. Ein kurzer Blick auf den Server verrät mir, daß die SQL Datenbank (SQL 2000 Desktop Engine) nicht mehr läuft, der Dienst läßt sich nicht mehr starten.
Der Update Manager erzeugt einen Snapshot der VM vor dem Update. Ich schob die Schuld auf den Snapshot, schließlich soll man das ja nicht mit DB Servern machen, stellte den vorherigen Zustand wieder her und beließ es mal vorerst bei der alten Version der Tools und vHardware Version.
Heute ‘spielte’ ich mit einer Kopie meines Intranetservers und führte nebenbei ein Update der VMware Tools durch. Da ich keinen Snapshot erzeugte sollte das ja ohne Probleme so nebenher gehen. Sollte….
Nach dem Neustart ging wieder der SQL Dienst nicht. Es schien also etwas mit dem Tools Update zutun zu haben. Einige Google Recherchen später fand ich heraus, daß es mit der fehlenden Datei msvcp71.dll zusammenhängen sollte. Ich erinnerte mich schwach, einen Hinweis auf eine eben solche dll ignorierenderweise weggeklickt zu haben da ich sie in den Zusammenhang mit den neuen Performance Countern gebracht und temporär für unwichtig gehalten hatte.
Eine Suche nach der msvcp71.dll auf der HDD der VM förderte mehrere Treffer zu tage, alle in der gleichen Version. Ich schnappte mir eine beliebige und kopierte sie nach %windir%system32.
Schon ließ sich der SQL Dienst wieder starten.
Ohne Worte…

NFS Share mit Windows Server 2008 R2 für VMware ESX(i)

21 Okt 2009
21. Oktober 2009

Um einen NFS Server unter Windows zu betreiben, war es in der Vergangenheit nötig, die Useraccounts der Linux/Unix Welt mit den Useraccounts der Windowswelt zu verknüpfen. Seit MS Server 2008 ist die Benutzerkontenzuordnung nicht mehr Bestandteil des Betriebssystems. Es kann jedoch ein solcher Dienst im Netzwerk abgefragt werden.
Die Neuerung beim NFS Server unter MS Server 2008 R2 ist nun, daß man diese Kontenzuordnung nicht mehr zwingend benötigt. Somit läßt sich bspw. ein ESX(i) Server spielend mit einem NFS Share verbinden.
Die Kurzreihenfolge:

  • Für die Rolle „Dateidienste“ den Rollendienst „Dienste für NFS (Network File System)“ installieren.
  • Lokale Sicherheitsrichtlinie ->Sicherheitsoptionen -> „Netzwerkzugriff: Die Verwendung von ‚Jeder‘-Berechtigungen für anonyme Benutzer ermöglichen“ aktivieren.
  • Freizugebenden Ordner anlegen/auswählen ->Rechtsklick Eigenschaften -> Karteireiter ‚NFS-Freigabe‘ -> Button ‚NFS-Freigabe verwalten…‘
  • Kerberos kann man beide deaktivieren, ‚Keine Serverauth…‘ aktivieren
  • ‚Zugriff durch nicht zugeordneten Benutzer ermöglichen‘ aktivieren
  • ‚Unix-Zugriff durch nicht zugeordneten Benutzer zulassen …‘ auswählen
  • Button ‚Berechtigungen‘
  • Zugriffsart – Schreibzugriff
  • Codierung – ANSI (Voreinstellung)
  • Haken setzen bei ‚Stammzugriff zulassen‘
  • Alles mit ‚Ok‘ abschließen
  • Am ESX(i) auf Hostebene auf den Karteireiter ‚Konfiguration‘ wechseln
  • links im Menü ‚Speicher‘ auswählen
  • rechts oben ‚Speicher hinzufügen…‘
  • Assistent folgen (NFS ->Server IP + Share Name + Name für DataStore ->Abschliessen)

Das wars schon!
Hiermit ist der Blog eröffnet!