Welche vsphere Funktionen in welchen Editionen (v6.0)

Musste einige Zeit googeln um etwas über mögliche Einschränkungen der Vmware vsphere Essentials Plus Kit Edition herauszufinden.

Natürlich gibt es die offizielle Vergleichsseite beim VMware

https://www.vmware.com/de/products/vsphere/compare

Aber diese Übersicht ist auch sehr hilfreich.

http://www.virten.net/2015/04/which-vsphere-6-0-features-are-available-in-editions/

Veeam Endpoint Backup FREE

Der neueste Wurf aus dem Hause Veeam ist die kostenlose Backuplösung „Veeam Endpoint Backup FREE“ (i.folg. VEBF). Laut Produktbeschreibung ist man bei Veeam der Ansicht, daß Backuplösungen für Endgeräte wichtig sind aber dennoch nichts kosten sollten. Eine lobenswerte Einstellung wenn auch sicher nicht selbstlos. Sein Geld verdient das Unternehmen mit Backuplösungen für virtuelle Umgebungen. Am bekanntesten dürfte wohl „Veeam Backup & Replication“ sein. „Endpoint Backup FREE“ auf ein Anfixprodukt für das restliche Produktportfolio zu reduzieren wird dem aber nicht gerecht. Das Tool scheint mächtig und bietet eine Menge Potential für die kleinen und großen Stolpersteine im Backup Alltag.

Installation:

Für den Download muss man sich, sofern man noch kein Konto bei Veeam besitzt, kostenlos registrieren. Hier sammelt der Hersteller fleißig Kontaktdaten. Ein Lizenzschlüssel ist für die Installation der Software nicht erforderlich. Die Größe des Downloadpakets beträgt ca. 178 MB.

Beim Start des Setup wird geprüft, ob DotNet 4.x installiert ist. Fehlt es, bricht das Setup ab. DotNet 4.x kommt nicht mit dem Installer mit sondern muss manuell installiert werden. Passen die Systemvoraussetzungen, spült die Installation auch eine MS SQL Express Installation (LocalDB) mit auf den Rechner. Unterstützt werden lt. Hersteller die Windows Versionen ab 7 SP1 über Windows 8/8.1 bis hin zu Server 2008 R2 sowie Server 2012 R2. Eine Installation in der Tech. Preview von Windows 10 (Build 10041) klappt nicht.

Konfiguration:

Ist die Installation erfolgreich abgeschlossen, startet, Veeam üblich, ein Assistent um ein sog. Recoverymedium zu erzeugen. Dabei wird (standardmäßig) ein ISO File mit einer Bootumgebung inkl der aktuell installierten und notwendigen Treiber erstellt. Dieses ISO File läßt sich später auf CD oder USB Stick (siehe Rufus) entpacken um im Desasterfall den zu recovernden Rechner damit zu booten.

Soll das Backup auf eine externe USB Disk/Stick erfolgen, kann dieser im nachfolgenden Schritt ebenfalls mittels eines Assistenten geführten Setups vorbereitet werden.

Job Setup/Backup:

Nun zum eigentlichen Kernpunkt der Software, dem Backup. Die Konfiguration erfolgt, wie sollte es anders sein, per Assistent. Die Auswahlmöglichkeiten sind klar beschrieben. Ob nun kompletter Rechner, volumebasiert oder doch dateibasiert, man hat reichlich Auswahl die zu sichernden lokalen Daten zu bestimmen. Dann noch ein Backupziel gewählt, ein Zeitpunkt und fertig ist der Sicherungsauftrag. Die zeitlichen Auswahlkriterien fallen mit täglich – ja / nein – etwas spärlich aus.  Anonsten wirklich simpel zusammen zu klicken und wenn man möchte, rennt die erste Sicherung im Anschluss auch sofort los.

Interessant dabei, daß das Backup die VSS Möglichkeiten des Systems nutzt und damit auch ein konsistentes Backup bspw. eines Exchange Servers möglich ist. Die Exchange Logs werden nach erfolgreichem Backup entsprechend gelöscht.

In einem zweiten Test wurde eine Workstation, welche sonst mit Acronis True Image 2014 Home gesichert wird, mit VEBF gesichert. Dabei fiel auf, daß das initiale Vollbackup deutlich kleiner ausfällt als das Acronis File (Einstellung Komprimierung: Standard).

veeam_acronis_comp

Veeam vs. Acronis Vollbackup

vebf_backupprogress

Fortschrittsanzeige während des Backup

Recovery:

Ein Backup ist nur so gut wie die tatsächlich wiederherstellbaren Daten. Auch wenn es ausgelutscht klingt, zu einer Datensicherung gehört unbedingt auch ein (bestenfalls regelmäßiger) Test, ob eine Wiederherstellung funktioniert. Das spart im Falle eines Notfalls Zeit, Nerven und schützt entsprechend vor Datenverlust.

Das Recovery erfolgt unter Windows, na wie wohl, per Assistent. Es läßt sich auswählen ob Dateibasiert oder Volumebasiert wiederhergestellt werden soll. Das Recovery des Systemlaufwerks läßt sich unter Windows nicht anstarten.

Will man eine Windowsinstallation aus einer Sicherung zurück spielen, benötigt man das eingangs erstellte Wiederherstellungsmedium. Damit wird ein eine WinPE Umgebung gebootet die den Zugriff auf die Backupfiles ermöglicht. Das Tastaturlayout ist dabei Englisch. Gut zu wissen wenn man Zugangsdaten bspw. zu einem Netzwerkshare eintippen möchte. Eine Wiederherstellung eines kompletten Rechner funktionierte in einem ersten Test (Win Server 2008 R2 mit Exch 2010 – VM) problemlos. Darüber hinaus bringt die Boot-CD noch interessante weitere Tools mit. Eines davon ist ein Tool für ein Passwort-Reset. Damit läßt sich das Kennwort des lokalen Administrator Accounts löschen (es läßt sich kein eigenes neues vergeben). Startet man den bearbeiteten Rechner anschließend normal neu, kann man sich als lokaler Administrator ohne Kennwort anmelden. Kann man sich mal merken. Funktionierte auf der beschriebenen Test-VM fehlerlos.

veeamtools

Fazit:

Simple und effektiv. Die schmale Oberfläche ist zweckmäßig, die Kompression der Backupdaten beeindruckend und das Ganze für lau. Meiner Acronissicherung droht wohl in naher Zukunft das Aus. Darüber hinaus gefällt, daß es keine Einschränkung auf Client Betriebssysteme gibt. Somit lassen sich auch kleine Serverumgebungen kostengünstig und effektiv sichern. Für die virtuelle Welt bietet Veeam bereits das kostenlose „Veeam Backup Free Edition“ welches den lizenzrechtlichen und somit funktionellen Beschränkungen des Hpyervisors (in der kostenfreien Version) unterliegt. Darüber hinaus steht auch nicht immer ein Backupserver zur Verfügung sondern nur ein NAS als Datengrab in der Ecke. Mit VEBF kann man nun, neben physischen Maschinen, zwar nicht hypervisorbasiert aber immerhin aus der VM heraus, effizient und kostengünstig komplette Systeme sichern.

Wünschenswert wäre für die Zukunft eine flexiblere Zeitplanung sowie die Möglichkeit von Statusbenachrichtigungen.

Anmerkung: zum Zeitpunkt dieses Review verwendete Version: 1.0.0.1954

Open Source E-Mail Appliance

Wie die Zeit vergeht. Vor ca. 10 Jahren kam ich das erste mal mit Mailscanner (mailscanner.info) bei meinem damaligen Arbeitgeber in Berührung. Als Bandbreite noch knapp, Cloud noch Wolken am Himmel und fertige VM Appliances noch selten waren, installierten wir die Komponenten für ein E-Mail Security Gateway noch von Hand. Linux Maschine, Postfix einrichten, Mailscanner drauf, Antivirus, Spamassassin usw… wurde in mühevoller Handarbeit konfiguriert.

www.mailscanner.info

Dann fand ich irgendwann erstmals eine fertige Appliance namens ESVA (stand für Email Security Virtual Appliance). Unter der originellen URL www.global-domination.org (leider down) hatte ein einzelner Akteur alle Funktionen in eine fertige VM gegossen und mit einem Setup Assistenten versehen. Leider schlief die Weiterentwicklung im Laufe der Zeit mangels seiner spärlichen Freizeit ein. Nachdem einige enthusiastische Neustarts und Namenswechsel (zwischenzeitlich einige Jahre unter www.esvacommunity.com gehostet) des Projekts versucht wurden, scheint jetzt wieder etwas aktiver an einer Weiterentwicklung gearbeitet zu werden. Unter dem aktuellen Namen „eFa project“ erschien vor kurzem unter www.efa-project.org die neueste Fassung der Out-of-the-box „email-Filter-appliance“.

www.efa-project.org

Es wird eine Version für VMware und HyperV angeboten. Man setzt auf die klassische Umgebung mit CentOS als Distribution, postfix als MTA und Mailwatch als Webinterface. Das Setupscript macht einen guten Eindruck, die integrierte Update Funktion ist sehr komfortabel, hakt allerdings hier und da noch. Ein Blick ins Forum lohnt sich heute wie auch in der Vergangenheit. Schön, daß sich die Appliance über die Zeit gerettet hat. Da ich aus aktuellem Anlass sowieso meine alte Appliance renovieren muss, werde ich hier gleich zur neuen Version wechseln.

esxi 5.x Intel e1001e Netzwerkkarten Treiber

Für einen kurzen Lab Test wollte ich esxi 5.5 auf einem HP PC 8300 installieren. Das Setup scheiterte als erstes an dem Fehlen eines passenden Netzwerkkarten Treibers im Installationsimage. Der PC ist mit Gigabitnetzwerk onboard ausgestattet, genauer mit Intel(R) 82579LM Gigabit. Dieser Chipsatz wird lt. vmware compatibility matrix nicht unterstützt.

Dank Tools wie dem esxi-Customzier (http://www.v-front.de/p/esxi-customizer.html) ist es relativ einfach, eigene Treiberpakete in ein Installationsimage zu integrieren.
Leider liegen die bei Intel downloadbaren Linux Treiber für o.g. Netzwerkchip nicht in kompatibler Form vor, sodaß sich diese leicht in das Image integrieren ließen.

Auf einer Seite mit einer Anleitung zu o.g. esxi-Customizer (http://blog.kihltech.com/2014/01/how-to-add-intel-nic-drivers-to-an-esxi-5-5-iso) fand sich dann ein Link zu einem japanischen Blog, welches ein fertiges VIB-File für den gesuchten Treiber enthielt. Etwas älter zwar aber mein Installationstest nach Integration in ein esxi 5.5U1 Iso File verlief erfolgreich.

Der Link zum Treiberpaket:
http://shell.peach.ne.jp/~aoyama/wordpress/download/net-e1000e-2.3.2.x86_64.vib

vmware esxi 5.x von USB Device installieren

Nachdem der letzte HP Proliant DL380 g8 ohne CD/DVD Laufwerk daher kam musste für die ESXi Installation kurzerhand ein USB Device vorbereitet werden.

Sehr einfach und schnell funktioniert das unter Windows bspw. mit „Rufus“: http://rufus.akeo.ie

Das Tool ist schanke 572 kb groß und muss nicht installiert werden.

Die Oberfläche gestaltet sich schlicht und funktionell.

Stick auswählen, ISO File auswählen, Start klicken, kurz warten, fertig.
Getestet habe ich das Erstellen von ESXi 5.5.0 Sticks. Funktioniert ohne Probleme.

 

vmware – virtuelle ide Disk in virtuelle SCSI Disk konvertieren

Eine VM ist schnell zurecht geklickt. Ich habe mir angewöhnt, sie nur mit minimalen virtuellem Festplattenplatz auszustatten. Kommt auf der VM Windows XP zum Einsatz nehme ich im Normalfall nicht mehr als 10 GB. Jetzt sollte im Nachhinein aber doch die virtuelle Disk vergrößert werden. Da beim Erstellen der VM mit der Auswahl „Windows XP“ als Betriebssystem automatisch eine IDE Disk erstellt wird, ist ein nachträgliches Vergrößern der Disk erst einmal nicht möglich. Hier schafft das Konvertieren der IDE in eine SCSI Disk abhilfe.
Folgende Schritte sind dazu notwendig.

  • per SSH in den Datenpfad der VM wechseln

/vmfs/volumes/datastore_name/vm_name

  • Die vm_name.vmdk Datei mittels vi öffnen und folgende Zeile suchen:

ddb.adapterType = „ide“

Für den Zielcontroller „LSI Logic“ (bspw. für Serverbetriebssysteme) die Zeile folgendermaßen abändern

ddb.adapterType = „lsilogic“

Für den Zielcontroller „Buslogic“ (bspw. für Windows XP)die Zeile folgendermaßen abändern:

ddb.adapterType = „buslogic“

  • Im vSphere Client die VM bearbeiten und die vorhandene Festplatte entfernen. Darauf achten, daß nur die Platte entfernt, jedoch NICHT gelöscht wird.
  • Eine neue Festplatte hinzufügen und dabei KEINE neue anlegen sondern auf die vorhandene vm_name.vmdk Datei verweisen.
  • Die SCSI ID sollte mit 0:0 gewählt werden.
  • Das wars. Jetzt kann man mal testweise die VM einschalten und prüfen, ob sie startet. Läuft alles problemlos kann man jetzt die Größe der virtuellen Disk im ausgeschalteten Zustand der VM verändern. Innerhalb der VM ist anschließend noch die Anpassung der Partition notwendig (wofür ich unter Windows eine ältere Version von Paragon Partition Manager nutze).

Kopieren/Einfügen (Copy/Paste) zw. PC und vshpere Client

Mir fiel letztens auf, dass ich bei einer VM keinen Inhalt meiner Zwischenablage des PCs über den vsphere Client in der VM einfügen konnte. Nach einiger Suche fand ich folgende Lösung.

VM herunterfahren -> Einstellungen bearbeiten -> Optionen ->Erweitert (Allgemein) ->Konfigurationsparameter

Hier zwei Zeilen hinzufügen und jeweils den Wert „FALSE“ zuweisen.

isolation.tools.copy.disable = „FALSE“
isolation.tools.paste.disable = „FALSE“

Bestätigen und VM neu starten. Diese Einstellung überschreibt evtl. Einstellungen der VMware Tools.
Um das ganze für alle VMs eines Hosts zu aktivieren, kann man mittels vi die Datei /etc/vmware/config editieren und die beiden o.g. Zeilen zu der Datei hinzufügen.

 

VM plus zugehörige Dateien umbenennen

Eine VM läßt sich einfach mittels dem vSphere Client umbenennen.

Wenn man aber auch die zu Grunde liegenden Dateien mit umbennen möchte, wirds mit der GUI schwierig.
Der vSphere Client verweigert bspw das Umbenennen der vmdk Dateien.

Folgender Weg führt zur Lösung:

  • Im vSphere Client die VM aus der Bestandsliste entfernen (nicht von Festplatte löschen).
  • per putty eine SSH Verbindung zu einem VMware Host aufbauen.
  • in den Pfad /vmfs/volumes/’Volume-Name’/’VM-Name‘ wechseln
  • virtuelle Disk mittels vmkfstools umbenennen:
    vmkfstools –renamevirtualdisk AlterName.vmdk NeuerName.vmdkDabei wird die AlterName-flat.vmdk automatisch mit umbenannt.
  • Alle anderen Dateien mittels mv AlterName.xyz NeuerName.xyz umbenennen.
  • mittels vi die .vmx Datei öffnen und alle Stellen editieren, die auf den alten Namen verweisen und entsprechend den neuen Namen eintragen.
  • mit 😡 vi beenden und dabei die Datei speichern.
  • Im Datenspeicherbrowser die .vmx Datei auswählen und die VM registrieren. Fertig.

MAC Adresse unter Windows-NT als Gastsystem ändern

Da VMware die Änderung der MAC Adresse für eine VM nur für einen bestimmten Adressbereich zuläßt, kann es ggf. notwendig sein solche Änderungen innerhalb einer VM, direkt im Betriebssystem vorzunehmen.
Bei Windows Betriebssysteme ab Windows 2000 ist es möglich, die MAC direkt in den Eigenschaften der Netzwerkkarte zu ändern.
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Für ein zu virtualisierendes Windows NT Workstation muss ich die MAC Adresse anpassen, da eine alte Applikation auf ein flexlm zugreift dessen Lizenz an die MAC Adresse gebunden ist.
Es hilft ein weiterer DWORD Eintrag in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINESystemCurrentControlSetServicesvmxnetParameters mit dem Namen “NetworkAddress”. Als Wert trägt man die gewünschte MAC Adresse ein. Nach dem Neustart der VM ist der Wert aktiv.

vSphere Client für Windows 7

Am 19.11.2009 veröffentlichte VMware das Update 1 für vSphere 4.0. Neben diversen Änderungen ist nun ein vi Client verfügbar, der sich unter Windows 7 nicht nur installieren sondern auch ohne weitere Verränkungen nutzen läßt (VMware-viclient-all-4.0.0-208111.exe).